Teste deinen Innovations-IQ
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Teste deinen Innovations-IQ
Bist du eher ein Creator oder ein Innovator? -
Organisationale Kreativität
Wie innovationsfähig ist deine Organisation? -
Creative Leadership
Ist deine Führungskraft eher Visionär, Koryphäe oder Mentor? -
Teamkreativität
Wie kreativ fit ist dein Team?
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Dieser kostenlose Test zeigt dir das kreative und innovative Potenzial deines Unternehmens.
IQudo Kreativitätsforschung
Forschungsarbeiten am Karlsruher Institut für Technologie (seit 2012).
Kreativität und Geschäftserfolg >> IQudo Kreativitätsdividende 2025
Laut der IQudo Studie Kreativitätsdividende erzielen kreative Unternehmen häufiger ein Umsatzwachstum und weisen eine signifikant höhere Arbeitgeberattraktivität auf. Diesen Zusammenhang konnten wir anhand einer Forschungsarbeit* am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) belegen. Insgesamt nahmen an der IQudo-Studie 102 Testpersonen aus Unternehmen in Deutschland teil. Konkret erzielen kreative Unternehmen 3,1 mal häufiger ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent und 4,5-mal häufiger ein Wachstum von über 20 Prozent als nicht kreative Unternehmen.
* Walter, K.M.. (2024)
Dual Thinking (Leidenschaft & Empathie) >> forschungsbasierte Innovationsmethode
2016 befragten wir im Rahmen einer Masterarbeit* 155 Ingenieure der Daimler AG zur Kreativität am Arbeitsplatz. Demnach ist Leidenschaft der Hauptgrund für Einfallsreichtum am Schreibtisch. 55 Prozent der befragten Mercedes-Benz Ingenieure bezeichneten die „Liebe zum Beruf“ als kreativitätsfördernd. Auf Basis der am Karlsruher Institut für Technologie durchgeführten Studie entwickelten wir die Innovationsmethode Dual Thinking. Bei Dual Thinking suchen die Entwickler eine Lösung auf Basis ihrer Leidenschaft als auch auf den Bedürfnissen des Nutzers. Dieser duale Ansatz verbindet intrinsische Motivation und Empathie.
* Kind, T. (2016)
Kreativität und Zeitdruck >> Experteninterviews
2002 vertrat die Harvard-Professorin Teresa Amabile die These, dass Zeitdruck kreatives Denken verhindert: “Quite simply, extremely high time pressure may engender cognitive strategies that allow no time to think creatively.” Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Beispiele von Einzelpersonen, Teams oder Unternehmen, die unter enormem Zeitdruck kreative Lösungen erzielen.
Um zu untersuchen, welche Faktoren Kreativität unter Zeitdruck beeinflussen, führten wir 2022 eine qualitative Studie* in Form von halbstrukturierten Experteninterviews durch. Wir befragten Regisseure, Kreativdirektoren oder Redakteure zu Kreativität unter Zeitdruck. Dabei wollten wir wissen, welche Faktoren einen positiven oder negativen Einfluss haben. Das Ergebnis der Expertenbefragung: Es ist möglich, unter Zeitdruck kreativ zu sein, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Zeitdruck kann Konzentration und Experimentierfreude sogar fördern, jedoch sind u. a. heterogene, sich gegenseitig inspirierende Teams, eine Vertrauenskultur sowie intrinsische Motivation entscheidend, um kreative Lösungen zu entwickeln. Mehr zu Kreativität und Zeitdruck.
* KLeinmann, M. (2022)
Kreativität im Büro >> IQudo Ideenfindungsstudien
Um festzustellen, wo, wann und wie die besten Ideen entstehen, führen wir seit 2010 die IQudo Ideenfindungsstudien durch. Die erste Studie in Stuttgart ergab, dass nur 6,4 Prozent der Befragten ihre besten Ideen am Arbeitsplatz hatten. 2015 in San Francisco (USA) mit 502 Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen, waren es schon über 16 Prozent und 2016 bei der Daimler AG in Sindelfingen gaben schon über ein Drittel der 155 Mercedes-Benz Ingenieure an, ihre besten Ideen im Büro zu finden. Interessant dabei: kein einziger Ingenieur führt seine genialen Einfälle auf die Raumgestaltung zurück. Auch der Faktor Zeit spielt eine untergeordnete Rolle und landete mit nur zehn Prozent der Nennungen auf dem vorletzten Platz. Dies erstaunt umso mehr, da Zeitdruck bei allen Befragten gegeben ist.
Die drei wichtigsten Parameter, die Einfallsreichtum im Büro fördern, sind Leidenschaft für den Job, inspirierende Kollegen und vom Management geforderte Kreativität.
Warum die meisten Ideenworkshops scheitern
50 Erfolgsfaktoren für eine Idee.
Produktideen zu entwickeln ist wesentlich komplexer, als bunte Post-its auf ein Whiteboard zu kleben. Selbst der genialste Einfall landet in Ablage P ohne einen resilienten Visionär, der sich unermüdlich dafür einsetzt; ohne ein diverses Team, das die Idee zur Marktreife entwickelt; ohne einen mutigen CEO, der frisches Kapital zuschießt; und ohne eine Unternehmenskultur, die Out-of-the-box-Denken fordert.
Die IQCI Analyse testet 50 Faktoren auf vier Ebenen, damit Ideenworkshops nicht nur inspirierend, sondern auch profitabel sind.
Analyseumfang
Die IQCI-Analyse testet Kreativität und Innovation auf vier Ebenen und 10 Unterebenen mit 50 Faktoren und 70 Items.
Ebenen
Unterebenen
Faktoren
Items
10 Gründe Kreativität zu messen
Kreativität verstehen
Kreativität messbar machen
KPIs zu messen ist entscheidend. Aber wie misst man Kreativität? Die IQCI-Analyse transformiert unternehmerische Kreativität in messbare Daten. Genauer: in vier Ebenen, 10 Unterebenen, 50 Faktoren und 70 Items.
Teams effektiv zusammenstellen
Das Wissen um das Kreativitätsprofil einzelner Mitarbeiter sowie die Unterteilung in Creator und Innovator ermöglicht eine optimale Zusammenstellung von Innovationsteams, die sich synergetisch ergänzen.
Innovationsbarrieren abbauen
Die IQCI-Analyse zeigt, inwiefern kreative Prozesse durch das Team, das Management oder die Unternehmenskultur gefördert bzw. gehemmt werden und liefert Ansatzpunkte zur Optimierung.
Mitarbeiterengagement fördern
Die systematische Analyse von Kreativität und Innovation sendet ein klares Signal an High-Potentials, dass Einfallsreichtum wertgeschätzt wird.
Trainings gezielt entwickeln
Mit Hilfe der IQCI-Analyse können maßgeschneiderte Trainingsprogramme konzipiert werden, um die Innovationspotenziale von Mitarbeitern, Teams und Führungskräften gezielter zu fördern.
Kreativitätstrainings kontrollieren
Die Messung des Innovations-IQ vor und nach den Trainingseinheiten hilft den Erfolg der Kreativitätsförderung zu überprüfen.
Innovationsrisiko minimieren
Der IQCI-Score gibt Aufschluss über das Innovationspotenzial des Unternehmens. Dadurch lassen sich Risiken bei der Entwicklung neuer Ideen reduzieren und Optimierungsmaßnahmen rechtzeitig ergreifen.
Umsatzwachstum erhöhen
Kreative Unternehmen erzielen laut IQudo Studie Kreativitätsdividende 3,1 häufiger ein Umsatzwachstum von 10 Prozent und mehr. Die IQCI-Analyse liefert die Daten, um unternehmerische Kreativität zu optimieren.
Arbeitgeberattraktivität erhöhen
Unternehmen, die Kreativität fördern, erhöhen signifikant die Arbeitgeberattraktivität. Die IQudo Studie Kreativitätsdividende ergab, dass kreative Unternehmen 2,9 mal häufiger nationale Auszeichnungen erhalten als nicht kreative Unternehmen.
Der Schlüssel zur Innovation ist nicht Wissen, sondern Verständnis.
Ergebnisse der IQCI-Analyse
FÜHRUNG
INDIVIDUUM
Organisation
Team
Innovations-IQ in 2 Schritten
IQpedia
Finde Antworten zu deinen Fragen.
FAQ zur unternehmerischen Kreativität
Was ist unternehmerische Kreativität?
Kreativität im unternehmerischen Sinne zu definieren, wird in der Wissenschaft seit über 70 Jahren versucht, ohne dass eine allgemeingültige Definition gefunden wurde. Weitgehend durchgesetzt hat sich die Definition der Harvard University, welche unternehmerische Kreativität als originell und nützlich klassifiziert. Wir definieren unternehmerische Kreativität jedoch, nach Runco und Jaeger (2012, S.92), als die Produktion origineller und wirksamer (effektiver) Ideen. Warum?
- 1. Originell: Eine kreative Idee sollte sich deutlich von bereits existierenden Ideen abheben und einzigartig sein.
- 2. Wirksam: Eine kreative Idee muss nicht unmittelbar nützlich sein, in einem spezifischen Anwendungskontext jedoch wirksam. Wirksamkeit geht über die reine Nützlichkeit hinaus. Eine Idee kann kreativ sein, auch wenn sie keinen praktischen Nutzen hat, etwa durch ästhetische oder emotionale Wirkung. Als anschauliches Beispiel dient hier ein neues Schuhmodell der Modeindustrie. Zwar ist das Design eines neuen Schuhs nicht notwendigerweise nützlich, da es beispielsweise keine funktionale Verbesserung gegenüber bestehenden Modellen aufweist, dennoch kann hier von Kreativität gesprochen werden. In dieser Betrachtungsweise liegt die Wirksamkeit bzw. der Effekt nicht im praktischen Nutzen, sondern in der Wirkung auf die Wahrnehmung des Kunden.
Erst durch das Vorhandensein der Kriterien Originalität und Wirksamkeit (Effektivität) sprechen wir von einer kreativen Idee.
Wie unterscheiden sich Kreativität und Innovation?
Das Wort „Innovation“ stammt vom lateinischen Verb „innovare“ („erneuern“, „neu machen“) ab. Etabliert wurde der Innovationsbegriff durch den Österreicher Joseph Schumpeter (1883-1950). Der Ökonom definierte in seinen Werken, insbesondere in „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ (1911/1934) Innovation als „Durchsetzung neuer Kombinationen“ und legte damit die theoretische Grundlage für unser heutiges Innovationsverständnis. Schumpeter unterschied dabei zwischen Invention (Erfindung, also die rein technische Seite einer Neuerung) und Innovation (die wirtschaftliche und soziale Durchsetzung einer Erfindung auf dem Markt).
Heutige wissenschaftliche Arbeiten unterstreichen jedoch die zentrale Rolle der Kreativität im Innovationsprozess. „Kreativität“ stammt ursprünglich vom lateinischen Wort „creare“ ab und bedeutet so viel wie „schaffen“, „gebären“ oder auch „neu schöpfen“. Kreativität umfasst demnach die Entwicklung origineller und wirksamer Ideen am Anfang und während der Neuentwicklung, während Innovation die erfolgreiche Implementierung kreativer Ideen ist und sich auf die wirtschaftliche Wirkung konzentriert.
Warum unterteilen wir in Creator und Innovator?
Die Entwicklung und Umsetzung von Ideen in eine marktreife Innovation umfasst unterschiedliche Fähigkeiten. Während bei der Ideenentwicklung Originalität, Experimentierfreude, Neugier oder Intuition gefragt sind, werden bei der Ideenumsetzung unternehmerisches Denken, Überzeugungskraft oder Ausdauer verlangt. Diese Charakterstärken sind selten vollumfänglich in einer Person vereint. Wir unterteilen daher in zwei Typen: Creator und Innovator. Die Klassifizierung sollte aber nicht als entweder/oder verstanden werden, sondern als eine Gewichtung von Fähigkeiten. Anteile eines Creators bzw. eines Innovators sind in jedem von uns in unterschiedlichen Ausprägungen vorhanden. Die Unterteilung dient dazu, ein Bewusstsein für die Stärken und Verbesserungspotenziale im Kreativprozess aufzuzeigen und Innovationsteams besser zusammenstellen zu können.
Können die besten Ideen am Arbeitsplatz entstehen?
Ja und nein. In 2010 ergab die erste IQudo Ideenfindungsstudie in Stuttgart, dass nur 6 Prozent der Befragten ihre besten Ideen am Arbeitsplatz hatten. In der Folgestudie in New York und San Francisco 2015 hatten bereits 14 % bzw. 16,7 Prozent der jeweils 500 Befragten ihre besten Einfälle im Job. 2016 ergab die dritte IQudo-Studie bei Daimler-Benz, dass über 37 Prozent der 152 Ingenieure ihre besten Ideen am Arbeitsplatz hatten. Die vier am häufigsten genannten Gründe für den Einfallsreichtum am Schreibtisch waren:
- Leidenschaft für den Job
- Inspirierende Mitarbeiter
- Geforderte Kreativität
- Verhaltensfreiheit
Zeit und die Gestaltung des Raums spielten für die jobkreativen Mercedes-Benz Ingenieure keine Rolle. Sie landeten auf dem vorletzten bzw. letzten Platz mit unter 10 % bzw. 0 Prozent der Nennungen.
Auf der anderen Seite führten die “Jobunkreativen” folgende Gründe für ihre Ideenarmut am Arbeitsplatz an:
- Stress/keine Zeit
- Zu viele Ablenkungen
- Raumgestaltung
- Kreativität ist nicht gefordert
Fazit: Die Ergebnisse der IQudo-Ideenfindungsstudien helfen zu verstehen, warum Mitarbeiter in manchen Unternehmen kreativ sind und bei anderen Arbeitgebern nicht. Sie zeigen, dass es sich bei Kreativität am Arbeitsplatz auch um ein soziokulturelles Phänomen handelt – und dass das Management bzw. die Unternehmenskultur stärkere Verantwortung für den Ideenreichtum der Mitarbeiter trägt, als bisher vermutet.
Die IQCI-Analyse hilft dabei zu erkennen, auf welchen Ebenen – Individuum, Team, Führung oder Organisation – kreatives Denken im Unternehmen optimiert werden sollte.
Welche Rolle spielt die Raumgestaltung für Kreativität am Arbeitsplatz?
Die Raumgestaltung scheint überbewertet zu sein. Zumindest wenn es sich um Kreativität dreht. Laut den IQudo Ideenfindungsstudien in New York und San Francisco (2015) mit jeweils 500 Berufstätigen spielte die Gestaltung der Räume für Einfallsreichtum eine untergeordnete Rolle. In einer weiteren IQudo-Studie bei der Daimler AG (2016) in Sindelfingen landete die Raumgestaltung sogar auf dem letzten Platz mit null Prozent der Nennungen. Wichtiger ist „Verhaltensfreiheit“. Diese wurde von 17 Prozent der 155 Mercedes-Benz-Ingenieure erwähnt.
Was bedeutet Verhaltensfreiheit?
In jedem Unternehmen gibt es einen Verhaltenskodex. Dazu gehört unter anderem ein respektvoller Umgang mit Kollegen. Mitarbeiter regulieren extreme Gefühle, um den Verhaltenskorridor nicht zu verlassen und die Kollegen in ihren durchgetakteten Arbeitsprozessen nicht zu stören. Durch diesen Kodex gibt der Einzelne einen Teil seiner Authentizität auf und damit auch einen Teil seiner autonomen Bedürfnisse. Autonomie ist eng verwoben mit einem natürlichen Erkundungsdrang. Kreative Menschen sind neugierig und haben einen starken Wunsch, Dinge zu verstehen. Um Ideen zu entwickeln, schauen Kreativdenkende in verschiedene Richtungen. Das kann auch bedeuten, dass jemand für zehn Minuten verträumt aus dem Fenster blickt. Aber welche Blicke würde man dann von den Kollegen erhalten? Womit wir wieder bei der Verhaltensfreiheit wären. Es ist gar nicht so wichtig, wie der Raum gestaltet ist, sondern was in den Räumen erlaubt ist. Ein Sofa lädt nun mal zum Mittagsschläfchen ein. In vielen Unternehmen wird ein Nickerchen jedoch als unprofessionell angesehen.
Warum sind Menschen in einem Unternehmen kreativ und im anderen nicht?
In Stellenausschreibungen wird oft kreatives Denken verlangt. Aber was wäre, wenn die Mehrheit der Bewerber bereits einfallsreich ist, am Arbeitsplatz jedoch nicht kreativ sein kann?
2016 befragten wir 155 Mercedes-Benz Ingenieure der Daimler AG zu ihrer kreativen Selbsteinschätzung. Von den Befragten gaben nur 6 Prozent an, nicht kreativ zu sein. Das heißt 94 Prozent der Ingenieure ist kreativ und trotzdem hatten über ⅔ Drittel der Teilnehmer ihre besten Ideen nicht am Arbeitsplatz. Die Gründe für die Ideenflaute im Büro sind die üblichen Verdächtigen: keine Zeit, zu viele Ablenkungen und mangelnde Raumgestaltung wurden in der am Karlsruher Institut für Technologie durchgeführten Ideenfindungsstudie genannt. Ganz anders jedoch diejenigen Ingenieure – immerhin jeder Dritte –, die ihre besten Ideen im Büro hatten. Kein einziger der “Jobkreativen” führte seine genialen Einfälle auf die Raumgestaltung zurück. Auch der Faktor Zeit spielte eine untergeordnete Rolle und landete mit nur zehn Prozent* der Nennungen auf dem vorletzten Platz. Dies erstaunt umso mehr, da Zeitdruck bei allen Befragten des Mercedes-Benz Centers in Sindelfingen gegeben ist.
Wie lässt sich die Diskrepanz zwischen den “Jobkreativen” und den “Jobunkreativen” erklären? Und welche Faktoren fördern nun Kreativität im Büro?
Betrachten wir zunächst allgemeine Annahmen über Kreativität. Kreatives Denken wird meistens mit individuellen Eigenschaften wie Neugier, Experimentierfreude oder mit Unsicherheitstoleranz sowie mit genügend Zeit zum Nachdenken assoziiert, weniger mit organisationalen Einflussgrößen, wie zwischenmenschliche Inspiration, geforderte Kreativität, Enfaltungsmöglichkeiten oder Verhaltensfreiheit. Aber genau diese sozio-kulturellen Faktoren beflügeln den Einfallsreichtum der Mitarbeiter, wie dies auch Vorstudien in New York und San Francisco 2015 mit jeweils über 500 Befragten gezeigt haben.
Auf Platz 1 des Out of the box-Denkens im Büro befindet sich laut IQudo Studie 2016 ein individueller. 55 Prozent* nannte die Leidenschaft für den Job als Inspirationsquelle.
Fazit: Innovatives Denken im Büro erblüht, wenn der Verhaltenskorridor breiter gestaltet und kreative Lösungen eingefordert werden. Des Weiteren ist zwischenmenschliche Inspiration essentiell. Dies setzt eine Vertrauenskultur voraus. Auch sollte freie Projektwahl ermöglicht werden. Können Mitarbeiter ihrer Entdeckungslust folgen, ist die nächste geniale Idee nicht weit entfernt.
* Mehrfachnennungen waren möglich.
Wie wirkt sich Kreativität auf den Geschäftserfolg aus?
Im Jahr 2024 führten wir am Karlsruher Institut für Technologie im Rahmen einer Forschungsarbeit die Studie Kreativitätsdividende durch. Ziel der psychometrischen Online-Befragung war es, den Zusammenhang zwischen Kreativität und Geschäftserfolg zu untersuchen. Die IQudo-Studie basierte auf den Umfrageergebnissen von rund 100 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen.
Die Ergebnisse der Studie bestätigten, dass eine signifikant positive Beziehung zwischen der Kreativität eines Unternehmens und dessen Geschäftserfolg besteht. Dabei zeigte sich, dass über 80 % der Unternehmen, die ein Umsatzwachstum von mehr als 20 % aufweisen konnten, Kreativität in ihrem Unternehmen fördern. Auch in Bezug auf die Arbeitgeberattraktivität zeigte sich, dass rund 74 % der Unternehmen, die mehrere nationale Auszeichnungen als Arbeitgeber erhielten, Kreativität fördern.
Bereits 2014 hatte eine von Adobe in Auftrag gegebene Studie ähnliche Ergebnisse aufgezeigt: Kreative Unternehmen übertrafen ihre Wettbewerber in wichtigen Leistungsindikatoren wie Umsatzwachstum, Marktanteil und Arbeitgeberattraktivität. Die IQudo-Studie 2024 greift diese Erkenntnisse auf, fokussiert dabei auf den deutschen Markt und berücksichtigt die veränderten wirtschaftlichen Bedingungen der letzten zehn Jahre.
Wie wirkt sich Kreativität auf das Umsatzwachstum aus?
In 2024 untersuchten wir im Rahmen einer Forschungsarbeit am Karlsruher Institut für Technologie die wirtschaftlichen Auswirkungen von Kreativität in Unternehmen. Grundlage der Studie Kreativitätsdividende war eine Umfrage unter rund 100 deutschen Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Größen.
Die Ergebnisse der IQudo-Studie zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Förderung von Kreativität und einem höheren Umsatzwachstum. Kreative Unternehmen erzielen 3,1 mal häufiger ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent und 4,5 mal häufiger ein Umsatzwachstum von über 20 Prozent.
Diese Ergebnisse bestätigen eine von Adobe in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 2014. Bereits damals wurde gezeigt, dass kreative Unternehmen häufiger ein Umsatzwachstum von über 10 % erzielen als ihre weniger kreativen Wettbewerber.
Wie wirkt sich Kreativität auf die Arbeitgeberattraktivität aus?
Im Jahr 2024 untersuchten wir im Rahmen einer Forschungsarbeit am Karlsruher Institut für Technologie die wirtschaftlichen Auswirkungen von Kreativität in Unternehmen. Grundlage der Studie Kreativitätsdividende war eine Umfrage unter rund 100 deutschen Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Größen.
Der wirtschaftliche Nutzen kreativer Unternehmen zeigt sich nicht nur in finanziellen Kennzahlen, sondern auch in der externen Wahrnehmung als Arbeitgeber. Die Ergebnisse der IQudo-Studie zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Förderung von Kreativität und der Arbeitgeberattraktivität. So gaben in der Gruppe kreativer Unternehmen 20 kreative Unternehmen an, mehrere nationale Auszeichnungen (z.B. Great Place to Work) erhalten zu haben, im Vergleich zu nur sieben weniger kreativen Unternehmen, was einem Verhältnis von 2,9 : 1 entspricht.
Kann man unternehmerische Kreativität messen?
Ja. Die „IQudo Corporate Creativity & Innovation Analyse“ (IQCI-Analyse) misst das Kreativitätspotenzial eines Unternehmens anhand von 50 Einflussfaktoren. Basierend auf den Antworten erhalten die Teilnehmer den IQCI-Score (Innovations-IQ des Unternehmens) sowie Auswertungen zu den vier Ebenen: Individuum, Team, Führung und Organisation (Führungskräfte des C-Levels erhalten drei Auswertungen: Individuum, Team und Organisation).
FAQ zur IQCI-Analyse
Was ist die IQCI-Analyse?
Individuum, Team, Führung und Organisation. Basierend auf den Antworten erhalten die Teilnehmer einen IQCI-Score, den “Innovations-IQ” des Unternehmens sowie Auswertungen zu den vier Ebenen (Führungskräfte des C-Levels erhalten drei Auswertungen: Individuum, Team und Organisation).
Ist die IQCI-Analyse gratis?
Für welches Unternehmen ist die IQCI-Analyse geeignet?
Wie kann ich von der IQCI-Analyse profitieren?
Die IQCI-Analyse testet auf der individuellen Ebene die Fähigkeiten des Einzelnen im Kreativprozess. Dieser beginnt mit der Ideenentwicklung und endet mit der Umsetzung in eine marktreife Innovation. Der mehrstufige Prozess erfordert unterschiedliche Talente, die selten vollumfänglich in einer Person vereint sind. Wir unterteilen daher in zwei Typen: Creator und Innovator. Die Einteilung solltest du jedoch nicht als eine starre Schublade verstehen, sondern als ein Spektrum, das eine Tendenz zeigt. Klassische Kategorien wie „Welcher Typ bin ich?“ greifen zu kurz. Es geht eher darum, ein Bewusstsein für die Stärken und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Wie kann mein Team von der IQCI-Analyse profitieren?
Unternehmen besitzen eine Vielzahl von Talenten mit unterschiedlichem Wissen. Unter idealen Bedingungen wird dieses Wissen im Team kreativ kombiniert. Die Teamebene unterteilen wir in die Unterebenen Interaktion und Prozess. Interaktion beschreibt, wie ein Team im Kreativprozess zusammen agiert und kommuniziert. Entscheidend sind eine positive Chemie, eine Balance aus Kooperation und gesunder Konkurrenz (Coopetition), gemeinsames Lernen, sowie ein kreativer Diskurs, um die beste Lösung zu finden. Interaktion beschreibt, wie ein Team im Kreativprozess miteinander agiert und kommuniziert. Der Prozess beschreibt, wie ein Team kreative Lösungen entwickelt und umsetzt. Schlüsselfaktoren dafür sind zum Beispiel die Diversität innerhalb des Teams (Heterogenität) und eine gemeinsame Zielsetzung. Erfolgreiche Teams integrieren in der Ideenentwicklung sowohl die Perspektiven von Entwicklern als auch von Anwendern (Dual Thinking) und überwinden Abhängigkeiten, um Innovationen effizient voranzutreiben.
Wie kann mein Unternehmen von der IQCI-Analyse profitieren?
Welche Forschungsergebnisse bilden die Basis der IQCI-Analyse?
Seit 2010 führen wir die IQudo Ideenfindungsstudien zur Kreativität am Arbeitsplatz durch. Die wichtigste Erkenntnis daraus war: Die besten Ideen können tatsächlich am Schreibtisch entstehen. Die am häufigsten genannten Gründe für Einfallsreichtum beim Arbeiten waren: Leidenschaft für den Job, inspirierende Mitarbeiter und geforderte Kreativität.
Seit 2012 forschen wir zudem am Karlsruher Institut für Technologie zur individuellen und organisatorischen Kreativität. Auf Basis dieser Forschungskooperation ist u. a. die IQCI-Analyse entstanden. Neben der wissenschaftlichen Forschung fließen eine Vielzahl von Praxiserfahrungen aus den Bereichen Design, Medien und Film in die IQCI-Analyse ein.